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Titelseite RAID Magazin Ausgabe 04

Ausgabe 04

Operative Fähigkeiten: „Der Einsatzschild“

2025 · Deutsch · 32 Seiten

In dieser Ausgabe

  1. S. 4Salute the Troops: Frankfurt Galaxy und die BundeswehrBundeswehr · Szene & Events
  2. S. 6Der taktische ballistische EinsatzschildAusrüstung · Polizei
  3. S. 10Ein Denkmal für KameradenBundeswehr · Veteranen
  4. S. 121. Guardians League Veteranen Open AirVeteranen · Szene & Events
  5. S. 14Führungsfähigkeit beginnt im KopfTraining & Mindset
  6. S. 18Mein Weg zum Jagdschein, Teil 1Szene & Events
  7. S. 21Quick and Dirty: Kettlebell-MassakerTraining & Mindset
  8. S. 24Rettungsdienst zwischen Struktur und StressRettung & Feuerwehr
  9. S. 28TECC: Taktische Medizin speziell für Nicht-MilitärTaktische Medizin
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Salute the Troops: Frankfurt Galaxy und die Bundeswehr Seite 4

>>>SALUTE THE TROOPS >>> ZWISCHEN TOUCHDOWN UND FLECKTARN Der Verein Frankfurt Galaxy hat (erneut) einen offiziellen Kooperationspartner: Unsere Bundeswehr. Bereits seit 2023 zeigt Sie bei der European League of Football Flagge. Was in Amerika, dem heimischen Gefilde des Footballs, völlige Normalität ist, bedarf in Deutschland noch etwas Ausbau. Und genau hier setzen Verein und Bundeswehr Hand in Hand an. Football steht für FairPlay, Teamgeist, ein gemeinsames Taktieren- ob in Uniform oder Trikot, ohne Team kein Sieg! Kaum jemand könnte also besser geeignet sein diese Sportart zu repräsentieren, als unsere Streitkrafte. Insgesamt rund 2000 Soldatinnen und Soldaten, Reservisten und Veteranen, erhielten kostenfreien Zugang für das erste Saisonheimspiel am 01.06. gegen die Paris Musketeers. Auch wir als BordFunk Podcast waren eingeladen- und ich, die Stürzi, habe mir dieses Event natürlich nicht entgehen lassen können. Von der Sideline aus habe ich Euch hautnah Game- Eindrücke eingefangen (krasser Protipp: Checkt dazu unsere Bordfunk Insta Seite). Mein absolutes Highlight war der Moment, als unsere Flagge durch Soldaten des JgBtl.1 aus Schwarzenborn feierlich zur Nationalhymne ins Stadion getragen wurde. Anschließend erfolgte eine symbolische Ballübergabe. durch die Jagertruppe. Ich darf Euch sagen: Ich hatte Hühnerfell am ganzen Körper! Es fehlte zu diesem Zeitpunkt eigentlich nur noch ein Heimsieg zur Vollendung meines Glückes. Naja und, was soll ich Euch sagen? Galaxy wäre nicht Galaxy, wenn Sie mir nicht auch diesen Wunsch mit einem Endstand von 29:27 erfüllt hätten. Eine starke Leistung, verbunden mit einem starken Gemeinschaftsgefühl, so darf es weitergehen- auf dem Feld sowie im Feld! Danke an Pia Stürzebecher piastuerzebecherfotografie

Der taktische ballistische Einsatzschild Seite 6

TAKTISCHER BALLISTISCHER 222 NSRTTSCHLD >>>>>>>>>> VON OPERATIVE FÄHIGKEITEN Ein ballistischer Einsatzschild muss zweckmäßig und durchdacht gestaltet sein, da er in extremen Einsatzsituationen Leben schützt und entscheidend zum Einsatzerfolg beitragen kann. In Lagen, in denen Sekunden zählen, müssen Schutzwirkung, Handhabung und Funktionalität optimal aufeinander abgestimmt sein. Ein gut konzipierter Schild bietet nicht nur ballistischen Schutz, sondern überzeugt auch durch ergonomische Führbarkeit, ein ausreichendes Sichtfeld und taktische Flexibilität. Werden diese grundlegenden Anforderungen nicht erfüllt, wird das Einsatzmittel in der Praxis häufig nicht in Betracht gezogen - und das zurecht. Denn warum sollte man ein zusätzliches Gewicht mitführen, das die Beweglichkeit einschränkt, das Sichtfeld behindert und im Ernstfall mehr Hindernis als Hilfe darstellt? Nur ein durchdachtes Design, das den realen Anforderungen im Einsatz gerecht wird, kann sicherstellen, dass der Schild als sinnvolles und akzeptiertes Mittel im taktischen Repertoire genutzt wird. Damit der Schild sein volles Potenzial entfalten kann, ist neben der richtigen Gestaltung vor allem auch die zweckmäßige Anwendung entscheidend. Ein Auszug aus unseren praxisbezogenen Einsatzregeln Der Schild wird zur größten Bedrohung ausgerichtet In dynamischen Einsatzszenarien wird der ballistische Einsatzschild grundsätzlich zur größten Bedrohung ausgerichtet = doch genau diese eindeutig zu identifizieren, ist oft eine Herausforderung. Liegt die Hauptgefahr im nächsten Raum, im Flur oder doch im Treppenhaus? Gerade bei multiplen Bedrohungen in komplexen Einsatzlagen ist die Gefahrenlage häufig unübersichtlich und kann sich rasch verändern. Ein wirkungsvoller Einsatz des Schildes erfordert daher eine kontinuierliche Lagebeurteilung, eine präzise Kommunikation im Team sowie eine taktisch geschulte und flexible Handhabung. Diese Grundregel gilt jedoch nicht nur im Teamkontext, sondern auch beim individuellen Einsatz: Wie jede persönliche Schutzausrüstung muss auch der Schild zur erwarteten Bedrohungsrichtung ausgerichtet sein - andemfalls reduziert sich sein Nutzen auf zusätzlichen Kalorienverbrauch. Besonders bei Bedrohungen aus verschiedenen Ebenen — etwa von oben oder unten - stößt herkömmliche Schutzausrüstung schnell an ihre Grenzen. Genau hier zeigt der Schild seine besondere Stärke: Er ermöglicht eine gezielte Ausrichtung der Schutzfläche unabhängig von der Körperposition und bietet so entscheidenden Zusatzschutz in komplexen Gefechtssituationen. Die Schildanwendung ist nicht auf den Schildspezialisten beschränkt Der effektive Einsatz eines ballistischen Schildes erfordert mehr als nur die Fähigkeiten des Schildspezialisten. Auch die übrigen Teammitglieder müssen aktiv in die Schildtaktik eingebunden sein - etwa bei der Kommunikation, der Nutzung der Zusatzballistik oder beim taktischen Arbeiten um den Schild herum, um dessen Schutzwirkung im Team bestmöglich auszunutzen. Die Anwendung des Schildes ist somit ein koordiniertes Zusammenspiel innerhalb des Teams. Durch ein gemeinsames taktisches Verständnis und abgestimmte ‚Abläufe kann das volle Schutz- und Wirkungspotenzial des Schildes wesentlich besser ausgeschöpft werden. Der Schild ist keine AllzwecklösungTrotz seiner hohen Schutzwirkung ist der ballistische Schild kein Allzweckmittel für jede Einsatzlage. 'Er'bietet gezielten ‘Schutz in bestimmten Szenarien, bringt jedoch auch Einschränkungen mit sich: Er erhöht die körperliche Belastung, kann die Beweglichkeit einschränken und unter Umständen ein trügerisches Gefühl von Unverwundbarkeit erzeugen — das sogenannte Superman-Syndrom . Der Schild ersetzt weder taktische Planung noch abgestimmte Einsatzverfahren — er ergänzt sie. Als spezialisiertes Einsatzmittel entfaltet er seinen vollen Nutzen nur im passenden Kontext, bei korrekter Anwendung und im Zusammenspiel mit klaren taktischen Abläufen. Einsatz- und Trainingserfahrungen Die oftmals als komplex dargestellte Handhabung des Schildes sowie der damit verbundene zusätzliche Ausbildungsaufwand schrecken viele Einheiten noch immer ab. Um diesem Eindruck entgegenzuwirken, führten wir mit verschiedenen Einheiten der Polizei und Bundeswehr realitätsnahe Trainingsszenarien durch. Dabei wurden Einsatzkräfte nach nur einer kurzen Schulung von etwa vier Stunden in hochkomplexe Übungsszenarien integriert und anschließend mit Vergleichsgruppen gegenübergestellt. Die dabei gewonnenen Daten zeigen eindeutig: Bereits nach minimalem Schulungsaufwand lässt sich der Einsatzwert des Teams durch Nutzung des Schildes deutlich steigern. Selbst bei nicht perfekter Anwendung trägt der Schild erheblich zum Eigenschutz und zum Erfolg der Mission bei Technologische Entwicklungen und Materialwahl Ein moderner ballistischer Einsatzschild profitiert von kontinuierlichen Fortschritten in der Werkstofftechnik und im Design. Innovative Verbundmaterialien wie UHMWPE (Ultra-High-Molecular-Weight Polyethylene) oder fortschrittliche Keramikkomposite ermöglichen heute eine höhere Schutzklasse bei gleichzeitig reduziertem Gewicht. Zusätzlich lassen sich modulare Erweiterungen wie integrierte Lichtquellen, Kameras oder Tragehilfen nahtlos einbinden. Die richtige Materialwahl trägt entscheidend dazu bei, dass der Schild im Einsatz akzeptiert und effektiv genutzt wird. Psychologische Wirkung und Deeskalation Der ballistische Einsatzschild entfaltet nicht nur eine physische Schutzwirkung, sondem hat auch eine starke psychologische Komponente, sowohl auf die handelnden Einsatzkräfte als auch auf beteiligte oder unbeteiligte Personen im Einsatzraum. Auf Seiten der Einsatzkrafte wirkt der Schild als Sicherheitsanker. Allein das Wissen, über eine zusätzliche Schutzbarriere zu verfügen, stärkt das Selbstvertrauen und kann die Handlungsfähigkeit unter Stress deutlich verbessern. Dies gilt besonders in Situationen mit unklarer Bedrohungslage oder bei offensiven Operationen, bei denen mit Widerstand oder Schusswaffengebrauch gerechnet werden muss. Die Hemmschwelle, einen Raum zu betreten oder eine taktische Bewegung auszuführen, wird durch den Schild gesenkt, was zu einem dynamischeren, selbstsicheren Vorgehen führen kann. Auf Seiten des Gegenübers erzeugt der Schild eine sichtbare Dominanz. Die Erscheinung einer geschlossenen, geschützten Einheit, verstärkt durch die Präsenz eines Schildes, kann einschüchternd wirken und den Willen zum Widerstand deutlich mindern. In vielen Fällen lässt sich beobachten: Der Schild hat einen deeskalierenden Effekt. Potenzielle Täter erkennen, dass ein Angriff gegen eine gut geschützte Einheit kaum Aussicht auf Erfolg hat, was zur Aufgabe oder zumindest zum Zögern führen kann. Fazit Der taktische ballistische Einsatzschild ist weit mehr als nur ein passiver ballistischer Schutz. Er ist ein vielseitiges Einsatzmittel, dass bei richtiger Gestaltung und Anwendung entscheidend zum Eigenschutz und Einsatzerfolg beitragen kann. Voraussetzung dafür sind ein durchdachtes Design, praxisorientierte Schulung sowie eine realistische Einschätzung seiner Stärken und Grenzen. Wird der Schild taktisch sinnvoll in das Einsatzkonzept integriert, entfaltet er sein volles Potenzial als taktisches Werkzeug und als psychologisch wirksames Element in hochdynamischen Lagen. operative faehigkeiten www.operativefaehigkeiten.de

Ein Denkmal für Kameraden Seite 10

‚Am 29.08.2021 endete der Einsatz der Bundeswehr in ‚Afghanistan mit der Evakuierungsmission. Bereits am 29.06.2021 war die Bundeswehrmission Resolut Support‘ (RS), die Nachfolgemission der International Security Assistance Force (ISAF) abgeschlossen worden. Als die Soldaten aus Afghanistan zurückkehrten, nachdem die Bundeswehr 20 Jahre dort im Einsatz war, standen keine Delegationen in Köln-Wahn. Keine Politiker, keine Ehrenformation, so gut wie keine Presse. Es war zu Ende und niemanden schien es zu interessieren. Uber 93.000 (160.000*) Soldaten im Einsatz, 59 Gefallene, unzählige körperlich und psychisch Verletzte Soldaten. Erst nachdem es vor allem in der Szene der Veteranenverbände und -vereine der Missmut darüber zum Ausdruck gebracht wurde, wurde ein Großer Zapfenstreich vor dem Reichstag organisiert. Mit geladenen Gästen. Nicht tatsächlich öffentlich. Nicht jeder Soldat, nicht jeder Veteran, nicht die Offentlichkeit konnten daran teilnehmen. Lediglich die geladenen Gäste. Eine eilig zusammengestellte Gasteliste mit den Namen derjenigen, die man als Sprecher für Einsatzveteranen kennt. Aber bei den vielen namenlosen Einsatzkräften, die nicht geladen waren, sorgte dies für Unmut. Sie fühlten sich noch immer ungesehen. Unsichtbar in der Öffentlichkeit, unsichtbar in der Truppe. Es waren 20 Jahre Einsatz und die Bundeswehr, die Politik und die Öffentlichkeit nahm die Einsatzveteranen nicht wahr. Und das trotz dessen, dass in diesem Einsatz die Bundeswehr mit Bedrohungen konfrontiert wurde, die sie bisher nicht kannte. Der Anschlag auf den Bus der Bundeswehr im Jahr 2003. Der umstrittene Einsatz gegen die Tanklaster in Kunduz im Jahr 2009. Und das Karfreitagsgefecht vom 02.04.2010. Die Bundeswehr stand zum ersten Mal in ihrer Geschichte im Kampf. Im Gefecht. Soldaten fielen bei Kampfhandlungen. WIR HABEN UNS - EIN DENKMAL GEBAUT... >>>>>>>>> LEIF SANDERS - PEOPLE IN UNIFORM E.V. Aber als dieser Einsatz, der einer Generation Menschen in Afghanistan Hoffnung gegeben hat, der Einsatz der jedes Jahr aufs Neue im Bundestag beschlossen wurde, als dieser Einsatz zu Ende war, stand niemand da. Diese scheinbare Ignoranz, dieses gezeigte Desinteresse bewog Catherina Lehmann und Marc Zierden dazu etwas zu tun. Der Einsatz muss honoriert werden. Die beiden haben sich zusammengesetzt und einen Spendencoin entworfen und herausgebracht. 2.500 Coins wurden verkauft und brachten eine unglaubliche Spendensumme von über 32.000 Euro zusammen. Es stand von Anfang fest, dass mit diesem Denkmal die Soldaten geehrt werden sollen. Die Idee, die dahinter stand war, dass sich jeder Soldat den Respekt für seinen Dienst erhält, den er verdient. Jeder Soldat kann sollte zu dem Denkmal gehen und Sich seinen Respekt abholen können. Schnell stand fest, dass es eine Bronzefigur werden soll, die einen salutierenden Soldaten darstellt. Einen durchschnittlichen Soldaten. Im Feldanzug. Ohne Namen, ohne Dienstgrad, ohne Gesicht. Einen Soldaten der stumm steht und jedem den militärischen Gruß entgegenbringt, der vorbeigeht. Es wurden Bilder gefertigt und ein Künstler gesucht, der dieses Denkmal entwerfen und anfertigen sollte. Es wurden Gussformen angefertigt und im Detail betrachtet. Immer wieder gab es Korrekturen, aber zum Schluss war ein Entwurf angefertigt und das Denkmal konnte gegossen werden. Nun gab es eine zweite große Frage: Wo stellt man ein solches Denkmal hin? Es sollte an einem Ort stehen, der für alle zugänglich ist. Gut wäre, wenn der Ort zentral gelegen wäre. Vielleicht auch in Verbindung zu dem Einsatz steht. Viele Ideen kamen und viele Ideen wurden, aus verschiedenen Gründen verworfen. 'Schlussendlich wurde die Henning-von-Tresckow-Kasere in Potsdam ausgewählt. Denn von dort wurde der Einsatz geführt. Dort liegt der Wald der Erinnerung. Dort stehen die verschiedenen Ehrenhaine aus den Einsatzgebieten. Dort wird allen Gefallenen gedacht. Viele Menschen besuchen den Wald der Erinnerung und haben so die Möglichkeit, sich den Respekt abzuholen oder Respekt zu zollen. ‚Auch hier dauerte die Planung und Umsetzung etwas. Ein Denkmal kann man ja nicht so einfach irgendwo hinstellen. Schon gar nicht in eine Kaserne. Es mussten Gespräche geführt werden, Anträge geschrieben werden. Kosten mussten geklärt werden und ein Platz in der Kaserne musste gefunden werden. Doch nach zwei Jahren war es dann soweit. Das Denkmal bekam einen Platz. Es steht am Besucherweg, der vom Tor zum Wald der Erinnerung führt. Man sieht es sogar von der Straße aus, die an der Kaseme vorbeiführt. Jetzt fehlte nur noch eines: Der Termin. Der Termin zur Enthüllung. Passend dazu war im Jahr 2024 beschlossen worden, dass es nun einen ,Nationalen Veteranentag* geben soll. Der 15.06. wurde dafür gewählt. Damit das Denkmal für alle am Veteranentag zugänglich ist, die den Wald der Erinnerung besuchen wollen, wurde der 14.06.2025, der Vortag zum 1. Nationalen Veteranentag als der Tag ausgewählt, an dem das Denkmal enthüllt werden sollte. Mit Hilfe des Vereins PEOPLE IN UNIFORM e.V." wurde die Veranstal tung organisiert. Im Auftrag des BMVg wurden Ehrenposten der Bundeswehr vom Wachbataillon BMVg befohlen. Es wurden Vertreter der Veteranenverbände und -vereine eingeladen. Alles war organisiert. Aber... Es ist, wie es immer ist: Wenn etwas schiefgehen kann, dann wird es schiefgehen. Exakt 24 Stunden vor der feierlichen Enthüllung gab es einen Anruf aus der Bundeswehr, dass die Veranstaltung nicht stattfinden kann. Es fehlte - nach zwei Jahren (!) - eine abschließende Prüfung.-Diese war vergessen worden. Und das obwohl sowohl Marc Zierden und Catherina Lehmann, der Verein PEOPLE IN UNIFORM e.V. und dessen 1. Vorsitzender Leif Sanders, der portugiesische Künstler auf Herz und Nieren geprüft wurden. Der Baugrund, das Material und alles andere war geprüft worden. Die Kosten, der Transport usw.. (Fast) restlos alles war geprüft worden. Bis auf eine Standardprüfung. Die war vergessen worden. Nun wurden alle Hebel in Bewegung gesetzt und nach einigen Telefonaten, vielen unflätigen Ausdrücken und Flüchen, wurde dann doch die Genehmigung zu der feierlichen Enthüllung erteilt. Am 14.06.2025 um 11:35 Uhr wurde die Veranstaltung begonnen. Nach einer einleitenden Begrüßungsrede durch Leif Sanders, wurde das Mikrofon an Catherina Lehmann und Marc Zierden übergeben, die eine überwältigende Rede hielten. Anschließend wurde das Denkmal feierlich enthüllt. Es war vollbracht. Ein ‚Denkmal von Kameraden, für Kameraden. Ein Denkmal an dessen Fuß die Inschrift steht: Respekt für deine Kameradschaft, Tapferkeit und Treue im Einsatz" Ein Denkmal, welches von vielen getragen wird, welches für alle Soldatinnen und Soldaten, Veteraninnen und Veteranen steht. Ein Denkmal für alle Einsatzveteranen der Bundeswehr. "zu der Zahl der eingesetzten Soldaten: Es waren über 93.000 Soldatinnen und Soldaten in Afghanistan gewesen. 160.000 Soldaten sind es, wenn man jeden Einsatz derjeni- ‚gen, die mehrfach im Einsatz waren einzeln zählt.

1. Guardians League Veteranen Open Air Seite 12

>>> 1. GUARDIANS LEAGUE VETERANEN OPEN AIR 14. JUNI 2025 CAMPINGPLATZ HIMMELREICH Am 14. Juni wurde der sonst stille Campingplatz Himmelreich bei Schwielowsee zum Schauplatz eines Treffens, das unter die Haut ging: das erste Guardians League Veteranen Open Air. Keine Marketingshow. Kein uniformiertes Rumtata. Sondem ehrlicher Austausch, laute Gitarren, direkte Worte - und der Versuch, Dinge anzusprechen, die sonst oft im Schatten bleiben. Hier trafen sich Menschen, denen Kameradschaft, Respekt und echte Begegnung wichtiger waren als Entertainment. Aber so ganz ohne Entertainment ging es dann doch nicht, zumindest für die kleinen Besucher des Open Airs. Hier gab es etliches an Unterhaltung für die Kids in Form von. Hüpfburgen und tierischen Schminkaktionen. Auch die Fans von Militärfahzeugen kamen nicht zu kurz. Bühnenmomente mit Tiefgang Dos Bros und Fui Deibel gaben den Soundtrack — keine Sommerplätscher, sondern rohe, ungeschönte Musik, die direkt ins Herz drückte. Danke dafür und hoffentlich im nächsten Jahr mit besserer Anlage ;) Bordfunk nahm den Livepodcast direkt mit auf die Bühne — Gespräche über das Leben, Kameradschaft und das, was oft unausgesprochen bleibt. Ein kurzer Moment des Innehaltens, als Mo, einer der Veranstalter der Guardians League, auf die Bühne trat und alle Anwesenden bat, sich 2 kleine Pinnchen vom vorbereitetetn Tisch zu nehmen...der Erste - für die, die $ nicht mehr unter uns weilen. Der Zweite - für die Lebenden! Ein Moment in dem nicht alles Augen trocken blieben. Danke Mo für diesen Moment! Fazit: Kein Event.-Ein Statement. Dieses Open Air war kein "Festival". Es war ein Ruf. Ein erstes Zeichen. Ein Anfang. Und es war nötig. In einer Zeit, in der Veteranen oft zwischen den Systemen stehen, war dieser Tag ein Ort zum Durchatmen, zum Anstoßen, zum Schweigen, zum Lachen - und zum Reden. Das Himmelreich lag an diesem Tag nicht irgendwo zwischen Bäumen - es lag in der Gemeinschaft. Und alle, die dort waren, wissen: Das war nicht das letzte Mal. GUARDIANS LEAGUE GERMANY

Führungsfähigkeit beginnt im Kopf Seite 14

>>> FÜHRUNGSFÄHIGKEIT BEGINNT IM KOPF Art Van Der Heide - PART 2 Im letzten Artikel hast du gelernt, wie du deinen Willen trainierst. Aber Willenskraft ist nur ein Teil deiner mentalen Waffe. Was du wirklich brauchst, ist ein starkes Mindset. Und genau das schauen wir uns jetzt an. Ich vergleiche unsere Performance als Soldaten (und Einsatzkräfte im Allgemeinen) gerne mit dem zweischneidigen Schwert, das unser Kommando Spezialkräfte auch im Barettabzeichen führt. Die zwei Schneiden stehen für deine körperliche und mentale Fitness. Du willst stark, agil und durchhaltefähig in Kopf und Körper sein. Ist eine Seite stumpf, bist du nicht mehr so umfassend einsatzfähig, wie du es sein solltest. Aber selbst das schärfste Schwert kannst du nicht führen, wenn du es nicht im Griff hast. Dieser Griff ist dein Mindset. Nein, nicht dein Combat Mindset‘, dein Soldaten-Mindset‘ oder oder...einfach dein Mindset. Wir brauchen keine marketingwirksamen Namens, sondern Klarheit. Lass uns zunächst klären, was Mindset eigentlich bedeutet: Das Mindset ist the setting of your mind - also die gesammelten Erfahrungen und das Wissen, das du dir angeeignet hast. Das bedingt wie du die Welt siehst und wie du dich in dieser Welt siehst. Zugegeben klingt das wesentlich langweiliger als Combat Mindset’, aber bringen wir ein bisschen mehr Würze rein: Mindset ist dein.intieres. Führungssystem Es steuert, was du denkst, wie du fühlst und was du tust — immer. Insbesondere dann, wenn der Plan versagt, der Druck steigt und du entscheiden musst, ob du stehen bleibst oder weiter von vorne führst. Mindset ist nicht nur deine Einstellung. Es ist ein System Ein System aus Überzeugungen, mentalen Strategien und bewusst gesetzten Standards, das in jedem Moment Wirkung zeigt - ob du willst oder nicht >>>>>>>>> WARUM DU DEIN MINDSET TRAINIEREN SOLLTEST Ein starkes Mindset zu haben bedeutet: - Du kennst deine Trigger - und steuerst bewusst dagegen. - Du denkst ruhig unter Druck — und entscheidest klar. - Du bleibst führungsfähig - auch wenn andere längst blockieren. Bei HEARTCORE Athletics ist Mindset nicht einfach nur Motivationsspriche oder tolle Videos. Es ist mentale Einsatzbereitschaft auf Knopfdruck. Mindset vs. Mentales. Training Viele denken, sie trainieren ihr Mindset, wenn sie mentale Tools nutzen. Aber zwischen Tool und System liegen Welten. Das mentale Training, was du im letzten Artikel kennen gelernt hast, ist ein Teil deines Mindset Trainings. Aber Mindset geht noch weitaus tiefer. Du kennst den Spruch: Du hast die Schlacht gewonnen, aber den Krieg wirst du verlieren , oder? Das ist ein super Vergleich für das Mindset vs. Mentaltraining. Mentale Tools sind auf der taktischen Ebene. Sie helfen dir direkte Wirkung im Ziel zu haben. Jetzt sofort besser zu performen. Sie helfen dir die Schlacht Zu gewinnen. Dein Mindset hingegen befindet sich auf der strategischen Ebene. Hier geht's um das große Ganze. Darum den gesamten Krieg zu gewinnen. ‚Ohne Strategie bringt dir die beste Taktik nicht viel. Wenn wir in Betracht ziehen, dass in deinem Mindset alles verankert ist: wie du mit Stress, Unsicherheit, Versagen, Angst, Erfolg, Kritik, Freude oder Einsamkeit umgehst — dann wird schnell klar, dass dein Mindset DIE Grundlage für alles ist. Hier entscheidet sich ob du dranbleibst oder aufgibst. Ob du ein Mitläufer bist oder ein Anführer. Ob du ein starkes Leben führst oder einfach mal schaust was so auf dich zukommt. Dein Mindset beeinflusst wo du hinschaust, und wie du dem Gesehenen umgehst. Gefahr oder Chance? Druck oder Wachstum? Kampf oder Flucht? Das prägt jede Entscheidung. Mindset Training ist mehr als nur ein Modebegriff. Es ist handfeste Arbeit an deiner inneren Struktur. Quasi innere Führung für dich selbst. Dein Mindset ist eng mit deiner Selbstführung, deiner Resilienz und deinem Bewusstsein verknüpft. Klingt nicht nur wichtig, ist es auch! Deswegen sollte dein Mindset auch nicht einfach nur reflektiert, sondern bewusst trainiert werden. Aber wie geht das? Dein Mindset trainieren Ja, dein Mindset ist trainierbar. Genau wie dein Bizeps braucht auch dein Kopf Reize, die ihm helfen zu wachsen. Oft versuchen wir mehr Informationen darüber zu kriegen wie das alles geht und tauchen tief in Bücher und Videos darüber ein. Aber auch hier gilt die Verteilung 80/20. Nur genau andersrum als du sie bisher kennst. Nur 20% sind die Aneignung von Wissen über dein Mindset. 80% des Erfolges kommen durch Mental muscle building - also die Anwendung deiner Mindset-Tools und das konstante reflektieren und weiterentwickeln deines Mindsets. Wie so häufig ist der Schlüssel die so genannte ,Awareness* — das ist neudeutsch für Bewusstsein. Du willst dir in erster Linie bewusst darüber werden wie dein individuelles Mindset eigentlich ist, wo dir das hilft und wo nicht. So schaffst du die Grundlage dafür, dich konstant weiterzuentwickeln und nicht nur körperlich sondern auch mental stark, agil und durchhaltefähig zu sein. Schauen wir uns 2 der wichtigsten Tools hierfür an: Tool 1: Journaling Das Journaling — also das Aufschreiben und schriftliche Bearbeiten von Fragen rund um dein Mindset ist ein zentraler Bestandteil für dein Mindset Training. Das klingt vielleicht erstmal befremdlich und nach Liebes Tagebuch, heute habe ich...‘-Sprüchen von deinen Ausbilder aus der Grundausbildung. Aber das Journaling ‚ergibt Sinn, oder kannst du mir sagen was du letzte Woche gedacht hast? Und wie deine Gedanken deine Handlung beeinflusst haben? Ziemlich sicher nicht. Wenn du diese Gedankengänge jedoch aufschreibst, hast du es schwarz auf weiß vor dir. Und kannst jetzt objektiv und bewusst damit und daran arbeiten. Du Kannst nicht mehr ausweichen. Es ist als ob du die gegnerischen Kräfte direkt vor dir auf dem Papier hättest. Im Journaling kannst du eine Schicht nach der anderen abtragen, um deine tief liegenden Überzeugungen — dein echtes Mindset - zutage zu fordem. Ja, das ist so intensiv wie es sich anhört. ‚Aber auch genau so gewinnbringend. Ich sage immer es geht hier um Gedanken-Nefflix . Du willst einfach mal deine Gedanken aufs Papier streamen, um sie bewusst wahrnehmen zu können. Probiere es doch einfach mal aus. Wenn du Unterstützung benötigst gebe ich dir in meinem Mindset Training Boot Camp in 6 Wochen eine klare Struktur, wie du diesen wichtigen Aspekt für deine Performance optimieren kannst. Tool 2: Awareness/Mindfulness Mindfulness Training ist der logische nächste Schritt. Denn wenn du einmal weißt wie du tickst* und warum — also dein Mindset erkannt und trainiert hast - gilt es dieses neue, starke Mindset auch im Alltag einzusetzen. Dafür willst du bewusst mitkriegen, wenn Trigger aufkommen, die dich in eine weniger gute Verhaltensweise katapultieren. Du brauchst Awareness (Bewusstsein). Mit der Zeit kriegst du immer schneller mit, wann, wo und warum Herausforderungen aufkommen, die dich bisher zu negativen Verhaltensweisen bewegen — und kannst aktiv dagegen steuern. Mindfulness ist kein Räucherstäbchen-Zen sondem deine taktische Früherkennung! Im Überblick Fassen wir noch einmal kurz zusammen. Dein Mindset ist DIE Grundlage deiner Performance, denn es bestimmt was du siehst, wie du es interpretierst und wie du daraufhin reagierst. Es ist kein esoterisches Geschwurbel sondern die Grundlage deiner Selbstführung. Dein Mindset ist: - Trainierbar: Mindset ist nicht entweder du hast's oder nicht , ‚sonder trainierbar - wie ein Muskel. - Strategisch: Es geht nicht nur darum positiv zu denken‘, sondem darum, bewusst zu steuer, was du in schwierigen Momenten denkst, fühlst und tust. - Einflussreich: Dein Mindset bestimmt, wie du mit Stress, Unsicherheit, Versagen, Erfolg, Kritik oder Einsamkeit umgehst. - Operational: Im Einsatz, im Training, im Leben - Mindset ist der unsichtbare Operator im Hintergrund. Dein Mindset entscheidet nicht nur, wie du performst — ‚sondern ob du überhaupt bereit bist, zu führen. Es ist das unsichtbare Kommando hinter deiner physischen Kraft. Und wie jede echte Fähigkeit musst du es trainieren — nicht nur verstehen. Drill und taktischer Wirksamkeit - dann ist das Mindset Training Boot Camp dein Einstieg. www.heartcore-athtletics.com heartcore athletics

Mein Weg zum Jagdschein, Teil 1 Seite 18

>>> MEIN WEG ZUM JAGDSCHEIN Jagen ist mehr als ein Hobby - es ist für viele eine Passion, eine Verantwortung gegenüber der Natur und ein tief verwurzelter Teil unserer Kultur. In Niedersachsen, einem der wildreichsten Bundesländer Deutschlands, spielt die Jagd eine besonders bedeutende Rolle. Doch bevor jemand mit der Flinte durch Wald und Flur streifen darf, steht eine anspruchsvolle Ausbildung an: DER WEG ZUM JAGDSCHEIN Der Jagdschein — mehr als nur eine Erlaubnis Ein Jagdschein ist kein einfacher ‚Waffenschein . Er ist vielmehr ein Nachweis umfassender Kenntnisse über Wildbiologie, Waffentechnik, Recht, Tierseuchen, Jagdpraxis und Naturschutz. In Niedersachsen wird die Jägerprüfung zentral durch die, Landwirtschaftskammer organisiert - und sie gilt bundesweit als besonders anspruchsvoll. Die sogenannte ‚grüne Matura besteht aus drei Teilen: einer schriftlichen, einer mündlich-praktischen und einer Schießprüfung. In der Theorie geht es um rechtliche Grundlagen, Waffenrecht, Wildtierkunde und jagdliche Praxis. In der Praxis müssen Prüflinge zeigen, dass sie Waffen sicher führen, Wild korrekt ansprechen und jagdethische Grundsätze kennen. Was darf ich mit einem Jagdschein? Wer einen Jagdschein besitzt, hat die Erlaubnis, in Deutschland legal auf Jagd zu gehen - allerdings unter klaren Regeln. Der Jagdschein ist kein Freifahrtschein , sondern ein behördlich ausgestellter Nachweis, dass man die nötige Ausbildung, Prüfung und Zuverlässigkeit besitzt. Mit einem gültigen Jagdschein darfst du: - Wild tierschutzgerecht bejagen, aber nur in einem Revier, für das du jagdlich berechtigt bist (z.B. als ‚Pächter oder mit Erlaubnis des Revierinhabers). — Schusswaffen besitzen und führen, sofern du zusätz lich eine Waffenbesitzkarte (WBK) hast. = Munition kaufen und verwenden, die für die Jagd zu gelassen ist. —Jagdhunde ausbilden und führen, besonders bei der Nachsuche. -An Gesellschaftsjagden teilnehmen, wie Drückjagden oder Treibjagden. D>>>>>>>>> TRADITION TRIFFT VERANTWORTUNG - TEIL 1 Der Jagdschein verpflichtet aber auch: Du bist an Schonzeiten, Wildartenbegrenzungen und tierschutzrechtliche Vorgaben gebunden. Zudem gehört zur Jagd auch die Hege — also Pflege und Schutz von Wild und Lebensraum. Kurz gesagt: Mit dem Jagdschein darfst du jagen - aber nur mit Wissen, Verantwortung und im Einklang mit dem Gesetz. Ausbildung — Schule des Lebens Zahlreiche Jagdschulen in Deutschland bieten Vorbereitungskurse an — entweder intensiv in 2-3 Wochen oder berufsbegleitend über mehrere Monate. Die Kosten bewegen sich je nach Schule und Umfang zwischen 1.500 und 3.000 Euro. Hinzu kommen Gebühren für die Prüfung, Munition, Lernmaterialien und ggf. Ausrüstung. Es ist also eine Investition — in Wissen, Ethik und ein langfristiges Engagement für die Umwelt. Viele Ausbilder in Niedersachsen setzen heute auf moderne Lehrmethoden: digitales Lernen, Praxistage im Revier und realitätsnahe Schießtrainings. Doch auch die alten Tugenden bleiben zentral: Respekt vor dem Leben, nachhaltiges Handeln und das Verständnis für natürliche Zusammenhänge. Ich selbst bin erst auf das Thema Jagd aufmerksam geworden durch die Kurse, die wir im Bereich der taktischen Medizin an Mensch und Hund geben. Mittlerweile haben wir von der Airborne Medical Group, kurz AirMeG, 15 Jägerkurse von einem Tag bis drei Tage durchgeführt, und schon bis Mitte 2026 haben wir Termine für weitere Jägerkurse. Leider stellen wir immer wieder fest, dass die meisten Waffenträger (Polizei, Sportschützen, Jäger und Soldaten) nicht ausreichend im Bereich der erweiterten Ersten Hilfe und im Stoppen von starken Blutungen ausgebildet sind. Mittlerweile habe ich einen größeren Bekanntenkreis in ganz Deutschland, Österreich und der Schweiz aus dem jagdlichen Bereich. Also ist es für mich selbstverständlich, dass ich den Jagdschein auch machen werde. Ich habe durch meinen guten Freund Uwe Heiss (DIE Legende im Bereich der Hundeausbildung seit Jahrzehnten) den Kontakt zur Jagdschule Fuchsbau in Rheine erhalten und auf der Messe Jagd & Hund ein super nettes und professionelles Gespräch geführt. Am selben Tag noch habe ich mich für den Intensiv-Blockkurs im August angemeldet. Ich habe eine Anzahlung getätigt und sofort alle Zahlen, Daten und Fakten zum Thema Vorbereitung und Prüfungen erhalten. Zusätzlich habe ich den Premium-Online-Zugang zur Lern-App .WAIDWISSEN* erhalten. Jetzt habe ich Zeit bis zum 02.08.2025, alle 2.504 Fragen aus den fünf Kategorien zu lemen. Vagaschule Euchsbau TIPPS an dieser: Stelle - Unterschätze nicht den Umfang und die Komplexität der Fragen. Setze dich täglich hin und lerne die Fragen (ich lerne am liebsten beim Spazierengehen). — Prage dir die jagdspezifischen Fachbegriffe ein, wie + Schweiß = Blut * Schwarzwild = Wildschwein + Wildbret = Fleisch vom Wild Abbaumen = Verlassen eines Hochsitzes In der nächsten RAID-Ausgabe (Oktober 2025) folgt Teil 2 meiner Erfahrungen auf dem Weg zum Jagdschein. Dort werde ich folgende Themen beleuchten: — Wie bin ich mit den 2.504 Fragen zurechtgekommen? - Wie war der Intensivkurs - Inhalte und Erfahrungen - Das jagdliche Schießen - Die Prüfungen Solltest du auch mit dem Gedanken spielen, den Jagdschein machen zu wollen, melde dich gerne bei uns — wir erhalten exklusiven Rabatt für unsere Teilnehmer/Leser. e) re Zierd len / www.airmeg.de / Mai marc@

Quick and Dirty: Kettlebell-Massaker Seite 21

QUICK AND DIRTY KETTLEBELL - MASSAKER WENIG ZEIT, VIEL BISS? GENAU DAFUR IST DIESE RUNDE GEMACHT. EINFACH, HART, KOMPROMISSLOS KEIN SCHNICKSCHNACK, NUR ARBEIT. . 20) nn SNATCHES +20 AUSFALLSCHRITTE VORWARTS / 2 BEIN 18 KETTLEBELLSNATCHES . (7 +18 AUSFALLSCHRITTE bag j + 16 KETTLEBELL SNATCHES +16 AUSFALLSCHAITTE (8 JE BEIN - ER IMMER WEITER RUNTER BIS NULL 7 é ben.rndl SWATCHES REISSEN DIR DIE ENERGIE RAUS, DIE AUSFALLSCHRITTE LEGEN DIR DIE BEINE IN FLAMMEN. KEIN SHOW-WORKOUT, KEIN RUMGEPOSE - NUR EHRLICHES HANDWERK, DAS DICH STARKER MACHT. KÖRPERLICH, MENTAL, GANZHEITLICH. MEIN ZEITANSATZ MIT 20-KG-KETTLEBELL: 12 MINUTEN. VERSUCHE HIER UNTER 15 MINUTEN ZU BLEIBEN - SAUBER & ZÜGIG!

Rettungsdienst zwischen Struktur und Stress Seite 24

DDP >>> RETTUNGSDIENST ZWISCHEN STRUKTUR UND STRESS MEIN BLICK ALS ORGANISATORISCHER LEITER Ein persönlicher Einstieg für Kollegen & Kolleginnen außerhalb des Rettungsdienstes ‚Autor. Christian Forster & Max Euschen Wer den Begriff Organisatorischer Leiter Rettungsdienst hört, denkt vielleicht zuerst an Einsatzleitung, Koordination oder das berühmte Funkgerät in der Hand. Und ja - das gehört alles dazu. Aber was genau macht ein OrgL eigentlich? Diese Frage höre ich oft, besonders von Kamerad:innen, die aus anderen Bereichen kommen - Feuerwehr, THW, Polizei oder auch dem Verwaltungsapparat. Dieser Text soll keine vollständige Erklärung liefern, sondern ein Einstieg sein. Ein erster Perspektivwechsel - durch meine Brille, mitten aus dem Einsatzgeschehen. Was ich (nicht) mache! Ich bin kein Notarzt. Ich bin kein Einsatzleiter Feuerwehr/Polizei. Ich bin auch nicht nur Sanitäter. Als OrgL übernehme ich in bestimmten Lagen - meist bei größeren Schadensereignissen - die gesamte Koordination der rettungsdienstlichen Maßnahmen. Ich steuere, verteile, entlaste. Ich denke in Transportkapazitäten, Abschnitten, Funkgruppen, Lageübersichten - und ich halte ständig Rücksprache mit den anderen Führungseinheiten. ‚Aber: Ich mache das nicht aus einem Elfenbeinturm heraus. Ich stehe im Schlamm, im Lärm, im Regen - direkt vor Ort, zwischen Patienten, Fahrzeugen und Entscheidungen. Und ich arbeite nie allein. Führung beginnt mit Haltung! Ein funktionierender Rettungsdiensteinsatz ist Teamarbeit. Aber diese Teamarbeit braucht Führung - nicht autoritär, sondern klar, nachvollziehbar, verantwortungsvoll. Die Rolle des Orgl verlangt nicht nur Fachwissen, sondern auch Stressresistenz, Kommunikationsstärke und das Gespür dafür, wann man delegiert und wann man entscheidet. Führung auf Augenhöhe, aber mit Verantwortung im Nacken. In solchen Momenten verlasse ich mich auf ein eingespieltes System - auf Checklisten, Abläufe, digitale Tools - aber vor allem auf Menschen. Auf NotSan, RS, Fahrer:innen, Leitstelle und die anderen BOS-Kräfte vor Ort. Denn Rettungsdienst ist kein Solo - es ist ein Netzwerk, das unter Druck funktionieren muss. Warum das alle was angeht! Warum also dieser Artikel im RAID Magazin? Weil der Org nicht nur Sache des Rettungsdienstes* ist. Erist Schnittstelle, Brücke und Taktgeber in komplexen Lagen - besonders im Zusammenspiel mit Feuerwehr, Polizei, Einheiten des Katastrophenschutzes und mehr. Und je besser wir uns gegenseitig verstehen, desto reibungsloser wird die Zusammenarbeit. Ich bin überzeugt: Wer weiß, wie ein OrgL tickt, versteht schneller, warum wir bestimmte Entscheidungen treffen. Warum manches priorisiert - und manches auch ganz bewusst liegen lassen. Kommunikation, Transparenz und gegenseitiges Verständnis sind der erste Schritt zu einem funktionierenden Gesamtsystem. Was kommt noch? Dies ist kein abschließender Artikel. Vielmehr ein Aufschlag. In den nächsten Ausgaben möchte ich mitnehmen, vertiefen, erklären: * Wie sieht ein OrgL Einsatzschema aus? * Welche Tools und Strukturen helfen im Chaos? * Wie gelingt der Schulterschluss mit Feuerwehr, THW und der Polizei? + Was passiert eigentlich zwischen zwei Einsätzen? Ich freue mich diese Reise mit Euch zu teilen. Vielleicht auch, um den ein oder anderen von Euch mitzunehmen - in eine Rolle, die mehr mit Führung zu tun hat, als viele denken. Denn eines ist klar: Der Organisatorische Leiter ist kein Titel - es ist Verantwortung. Und diese lässt sich nur Miteinander tragen.

TECC: Taktische Medizin speziell für Nicht-Militär Seite 28

TEGG - TAKTISCHE MEDIZIN - SPEZIELL FÜR NICHT MILITÄR >>>>>>>>>> VON MARC ZIERDEN In den letzten Jahren hat sich das Fachgebiet der taktischen Medizin — insbesondere die zivile Variante des Tactical Combat Casualty Care (TCCC), bekannt als Tactical Emergency Casualty Care (TECC) - zu einem zentralen Bestandteil moderner Einsatzmedizin entwickelt. TECC beschreibt medizinische Maßnahmen in ‚gefährlichen, nicht gesicherten Umgebungen oder außergewöhnlichen Situationen wie zum Beispiel Massenunfall von Verletzten, Naturkatastrophen oder Verkehrsunfällen... Dieses Konzept ist eng an die Erfordernisse ziviler BOS (Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben) angepasst. Aber auch für Zivilisten mittlerweile wichtig. Die Prinzipien beruhen auf den militärischen Erfahrungen aus bewaffneten Konflikten, wurden aber für die ‚Anforderungen im zivilen Raum weiterentwickelt. Ursprung und Entwicklung TECC wurde 2011 vom Committee for Tactical Emergency Casualty Care (C-TECC) ins Leben gerufen. Ziel war es, die evidenzbasierten Konzepte aus der militärischen Versorgung in den zivilen Kontext zu übertragen. Grundlage dafür waren die Erfolge des TCCC auf den Gefechtsfeldern im Irak und in Afghanistan, wo durch standardisierte Maßnahmen wie den frühzeitigen Tourniquet-Einsatz die Letalität bei extremen Verletzungen deutlich gesenkt werden konnte. Seit etwa 2015 hat sich TECC. international immer weiter etabliert — nicht nur in den USA, sondern auch in Europa, insbesondere bei der Polizei, Rettungsdiensten und zunehmend im Bereich des zivilen Bevölkerungsschutzes. Parallel dazu fand eine stärkere Verzahnung von taktischen Einsatzkonzepten und medizinischer Ausbildung statt. Eine klare Trendwende ist zu erkennen: Weg von rein medizinischen Algorithmen hin zu einem integrierten taktisch-medizinischen Denken, bei dem Schutz, Lagebewusstsein und Priorisierung genauso wichtig sind wie technische Fähigkeiten. Struktur und Prinzipien TECC orientiert sich an den drei Phasen der taktischen Versorgung: 1. Direct Threat Care (Akute Gefahr): Maßnahmen und Verhalten, welches unter direkter Bedrohung durchgeführt werden kann. Ziel ist primär die Eigensicherung. Medizinisch beschränkt man sich auf lebensrettende Sofortmaßnahmen wie das Anlegen eines Tourniquets oder die Seitenlage 2. Indirect Threat Care (Indirekte Gefahr): Versorgung in einer relativen Sicherheit, z.B. hinter Deckung oder unter polizeilichem Schutz. In dieser Phase kommen erweiterte Maßnahmen wie Woundpacking, Atemwegsmanagement, Chest Seals, Nadeldekompression oder die Vorbereitung auf Evakuation zum Einsatz. 3. Evacuation Care (Evakuierungsphase): Medizinische Betreuung während des Transports in weiterführende Versorgungseinrichtungen. Hier können standardisierte rettungsdienstliche Maßnahmen unter Berücksichtigung der Lage fortgesetzt werden. Diese Struktur ermöglicht eine zielgerichtete Versorgung, bei der der Gefahrdungsgrad der Umgebung die Art der Maßnahme bestimmt — und nicht ausschließlich der klinische Zustand des Patienten. Relevanz und Anwendungsbereiche Die letzten zehn Jahre haben gezeigt, wie wichtig TECC als Antwort auf asymmetrische Bedrohungslagen geworden ist. Anschläge mit vielen Verletzten, Amoklagen, Messerattacken und unübersichtliche Großschadenslagen fordern eine neue Denkweise. Klassische rettungsdienstliche Konzepte stoßen dabei an ihre Grenzen. Einige Zahlen unterstreichen die Bedeutung: * In den USA hat sich die durchschnittliche Überlebensrate bei potenziell vermeidbaren tödlichen Verletzungen (z.B. Extremitätenblutungen) durch frühzeitige Anwendung von TECC-Maßnahmen signifikant verbessert. * Studien zeigen, dass über 60% der vermeidbaren Todesfälle in taktischen Lagen auf unkontrollierte Blutungen zurückzuführen sind - eine-Ursache, die mit Tourniquets und Wundtamponaden effektiv behandelbar ist. * Der Hartford-Konsens , ein Zusammenschluss von Fachleuten aus Medizin, Polizei und Rettungswesen, fordert seit 2013 eine nationale Integration von TECC-Prinzipien in die zivilen Notfallstrukturen. Auch in Europa wurde reagiert: In Deutschland etablieren sich seit etwa 2018 zunehmend TECC-orientierte Fortbildungen für Rettungsdienste, Polizeieinheiten, Feuerwehr und mittlerweile auch für Jedermann. Besonders hervorzuheben ist die verstärkte Einführung von IFAKs (Individual First Aid Kits) bei Einsatzkräften und die extra Schulungen im Bereich Blutungen stoppen. Herausforderungen und Ausblick Trotz der Fortschritte gibt es weiterhin Hürden: Die flächendeckende Umsetzung von TECC-Standards ist noch nicht erreicht. Ausbildung, Materialstandardisierung und Zusammenarbeit der verschiedenen Akteure sind regional sehr unterschiedlich. Ein entscheidender Faktor ist die gemeinsame Schnittstelle zwischen MediZin und Taktik — hier braucht es Menschen mit beiden Sprachen , um Brücken zu bauen. Der Ausblick ist jedoch positiv: Die Relevanz taktischer Medizin wächst stetig, nicht zuletzt durch geopolitische Entwicklungen, steigende Gewaltbereitschaft und zunehmende Terrorgefahr. Gleichzeitig wird die Forschung in der Präklinik stärker auf taktische Szenarien ausgerichtet. Simulationstrainings, realitätsnahe Einsatzübungen und ein Umdenken in der Ausbildung sind entscheidende Schritte auf dem Weg zu einer sicheren und wirksamen Versorgung in einer heißen Phase . Fazit TECC steht für ein modernes Versorgungskonzept, das weit über die reine Anwendung medizinischer Maßnahmen hinausgeht. Es verbindet taktisches Denken mit medizinischem Handeln und hat sich in den letzten zehn Jahren zu einem unverzichtbaren Bestandteil der zivilen Gefahrenabwehr entwickelt. In Deutschland gibt es eine Vielzahl von Anbietern die taktische Medizin ausbilden, und diese wachsen aktuell wie Pilze aus dem Boden. Hier ein paar Stichpunkte die man als zukünftiger Teil- ‚nehmer beachten und kontrollieren sollte: 1. Backround - des Anbieters/Ausbilders 2. OSINT - Auftritt & Qualität (sociaimedia, Google, Homepage. Kı) 3. Ausbildungs locations - Nur U-Raum? 4. Kosten und Zeitansatz - Billig ist gefährlich 5. Feedback - Google, Socialmedia, Empfehlungen 6.Stand der Ausbildung - State of the art oder veraltet? 7. Material und Simulatoren 8. Ausbilder/Teilnehmer - Verhältnis 1:4 maximal OSINT = Open Source Intelligence Du hast großes Interesse an der taktischen Medizin und würde gerne mehr darüber lesen? Gib uns geme dazu ein Feedback per E-Mail oder über Social Media.